1. Warum trug Robert Hoyzer während seines Geständnisses einen Pullover mit der Aufschrift „Suisse 1984“?
Wo gibt es dieses Kleidungsstück zu kaufen und was geschah 1984 in der Schweiz? So viel wir wissen, ereignete sich dort damals nichts Außergewöhnliches. Aber auch bei eher minder belesenen Mitbürger dürfte die Zahl „1984“ die Assoziation zu George Orwells gleichnamigen Zukunftsroman wachrufen. Und die Schweiz ist, ob sie will oder nicht, nun mal ein Synonym für den Transfer von hohen Geldsummen auf überdurchschnittlich sichere Konten. In diese Richtungen streckt „footage“ nun seine Fühler aus – erstaunlicherweise ziemlich allein auf weiter Flur.
Und noch etwas. Die Quersumme der Zahl 1984 ist 22. Dämmert´s? Zweimal 11 Spieler stehen sich auf dem grünen Rasen gegenüber. Normalerweise sind da auch noch drei Schieds- bzw. Linienrichter, aber wahrscheinlich hat Robert Hoyzer ganz bewusst seinen Pullover mit der Jahreszahl „1987“ im Schrank gelassen...
2. Was hat es mit der außergewöhnlichen Form der Krone im Logo des Café King auf sich?
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Eins ist zunächst mal sicher - eine normale Krone ist das nicht. Ihre fünf Zacken sind ungewöhnlich weit in die Breite gezogen. Mit ein bisschen Fantasie sieht das ganze eher aus wie ein Schiff...oder wie ein Gebirge...Wie ein Gebirge! Möglicherweise führt also hier eine weitere Spur in die Schweiz. Morgen könnte es aber auch schon Österreich sein.
Und noch etwas. Wieso ist im Zusammenhang mit dem Café King immer von der kroatischen Wett-Mafia die Rede? So als handele es sich um etwas ganz Selbstverständliches wie die italienische Camorra, die chinesischen Triaden oder polnische Schlepperbanden? Haben wir hier eine eindeutige kriminelle Entwicklung in den letzten Jahren verpasst? Offenbar. Aber wer konnte schon ahnen, dass wir uns eines Tages nicht nur mit Fußball und Popkultur beschäftigen müssen...
3. Was für ein Problem hat eigentlich Paderborn?
Der dort ansässige Fußballverein hat schon immer mehr Auswärts- als Sympathiepunkte sammeln können, aber nun ist der SC Paderborn wirklich zu weit gegangen. In Zukunft werden wir uns also nicht mehr freuen können, wenn ein Kleiner einem Großen ein Beinchen stellt, sondern nur noch, wenn ein Kleiner einem Großen ein Beinchen stellt und der Schiedsrichter fehlerfrei gepfiffen hat.
Doch die Stadt Paderborn kam uns schon lange spanisch vor. Mitten in Nordrhein-Westfalen gab es hier immer wieder Wahlergebnisse, die selbst bei manch ländlichen Gebieten in Bayern Neid aufkommen ließen. Eventuell können die Paderborner selber aber nichts dafür. Menschen nehmen immer wieder neue Identitäten an, warum soll das nicht inzwischen auch mit ganzen Städten möglich sein? Was macht eigentlich Passau zur Zeit...?
So, jetzt sind wir gespannt auf die eidesstattlichen Erklärungen, die uns entgegen flattern werden - und auf den morgigen Tag. Mit mindestens zehn neuen Verdachtsmomenten, zehn Unschuldsbeteuerungen und zehn neuen, glaubwürdigen Berichten in den Medien. Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung sind aber natürlich auch bei uns willkommen. Jetzt treffen wir uns aber erst mal gleich zum Interview mit DFB-Chefankläger Horst Hilpert - bei einer gemütlichen Flasche Korn.
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