Wenn Teams wie Energie Cottbus oder der MSV Duisburg sich gerade mal wieder in der Bundesliga tummeln, drückt man ihnen eigentlich gern die Daumen – obwohl es meistens nicht viel hilft.
Denn wie wir alle wissen, können diese Mannschaften alles Mögliche pachten, nur nicht das Glück. Deswegen verlieren sie Spiele in allerletzter Minute, deswegen treffen Sie das Aluminium während ihr Gegner aus zwei Chancen zwei Tore macht. Mit Ausnahme der Anhänger von Stuttgart und Dortmund hätte sich an diesem Spieltag wohl jeder Fußballfan gefreut, wenn die Partien in Cottbus und Duisburg einen anderen Ausgang genommen hätten. Wenn Kleine Große schlagen, und vermeintlich Namenlose den „großen Millionären“ eine lange Nase drehen – wer wollte sich da nicht zufrieden zurück lehnen und schmunzelnd die alte Weisheit bestätigen, dass im Fußball eben alles möglich ist.
Doch in diesem Jahr hält sich meine Unterstützung für die Underdogs aus Cottbus und Duisburg in Grenzen, denn irgendwie fehlt diesen Teams eine Kontur, ein Gesicht. Wie wild wird da in jeder Saison der Kader aufgefüllt und ergänzt, und in der Winterpause kauft man eben noch mal fünf Spieler ein, die keiner kennt. Wer kann sagen, in welchem Verein Ivan Radeljic, Mariiusz Kukielka, Olivier Veignau oder Blagoy Georgiev auf welcher Position zum Einsatz kommen? Welche Spieler stehen in dieser Saison für Energie und den MSV? Ich weiß es nicht, es steht ja nicht einmal mehr Tomislav Piplica im Tor.
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