Ein bisschen Entsetzen ist schon dabei, wenn man jetzt vor dem Schaufenster Bundesliga steht. Noch ist die Auslage für die kommende Saison nicht komplett, aber die Kandidaten für die letzten zu vergebenden Plätze haben sich das Etikett Restposten bereits jetzt redlich verdient.
Wolfsburg oder Kaiserslautern? Warum kann sich ein Automobilkonzern nicht ganz auf seine hübsch gemachten Werbespots konzentrieren? Warum lässt sich das Gerede von der „Bedeutung für eine ganze Region“ nicht ausschließlich auf den FSV Mainz 05 projizieren?
Cottbus oder Fürth? Hasserfüllte Fans oder gar keine? Ein Stadion der Freundschaft, das seinem Namen nicht die geringste Ehre macht oder ein Stadion, das sich ohne mit der Wimper zu zucken „Playmobil“ nennt?
Mit Karlsruhe oder Freiburg könnte man vielleicht noch leben – aber nur wenn Jogi Löw und Jürgen Klinsmann nach der WM zurück treten. Alles andere wäre eine Überdosis Baden-Württemberg.

