Weg ist sie. Da wacht man jeden Morgen mit der Gewissheit auf, dass sie einen auch heute beschäftigt, nervt und dann doch wieder amüsiert. Aber jetzt ist sie einfach beantwortet worden. Lehmann also, und nicht Kahn. Und nun?
Das Besondere ist vorbei, das Normale hat uns wieder. Profane Dinge haben das Leben gnadenlos zurück erobert: Mayo oder Ketchup, mit oder ohne Kohlensäure, anrufen oder warten, bis sie endlich zum Hörer greift. Immerhin - in diesen Fragen wird uns der Bundestrainer nicht vor vollendete Tatsachen stellen können. Ein schwacher Trost aber nur, denn natürlich werden wir die Zeit bis zum Eröffnungsspiel nicht mit Banalitäten verbringen wollen.
Deshalb muss offen diskutiert werden, ob ein Spieler, der nach England auswandert, Deutschland zum Weltmeistertitel führen kann. Und ob nicht die etwas größere Spielintelligenz besser zum deutschen „System“ passt als eine altbackene Kopfballstärke, die nach Horst Hrubesch aber nicht nach modernem Fußball klingt. Also - Ballack oder Borowski? Herr Klinsmann, übernehmen sie!

