„Fußballer sollten keine Soldaten sein!“ Ein Gespräch über George Best

„Fußballer sollten keine Soldaten sein!“ Ein Gespräch über George Best

1993
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Wie trainiert ein junger Fußballer seinen schwachen Fuß? Er trägt im nächsten Spiel nur den linken Fußballschuh und nutzt den starken Fuß nur zum Stehen. Wenn dann am Ende sieben Tore dabei herauskommen, scheint der liebe Gott seinerseits alles in die Waagschale geworfen zu haben, um den betreffenden Kicker mit Talent zu versorgen.
Dietrich Schulze-Marmeling, einer der besten Fußballbuch-Autoren des Landes, hat ein Buch über diesen Fußballer geschrieben – eine beeindruckende Biografie über den vielleicht schillerndsten und zugleich besten Fußballer aller Zeiten: George Best. footage-Autor Sascha Theisen sprach mit Schulze-Marmeling über Best, dessen Leben als Fußballer und über die Zukunft des Spiels. Ein Gespräch über – Achtung Pathos – die Dimensionen des großen Spiels.

footage: Du wählst in Deinem Buch einen außergewöhnlichen Blickwinkel auf George Bests Leben und stellst seine Karriere in Bezug zu den „Troubles“ in Nordirland. Zunächst scheint das verwunderlich, wenn man über einen Fußballer schreibt, der zwar in Nordirland aufgewachsen ist, aber die meiste Zeit seines Lebens im englischen Fußball-Establishment rund um Manchester United verbracht hat. Warum trotzdem dieser Zusammenhang?Schulze-Marmeling: Bests nordirischem Background wurde bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Mich hat das immer ein wenig verwundert. Über Best ist häufig aus einer „englischen Perspektive“ – bzw.: Manchester United-Perspektive – geschrieben worden. Seine Herkunft und die Zustände in seiner Heimatstadt Belfast werden nur am Rande und mit einem gewissen Unverständnis behandelt. Ich habe 1 ½ Jahre in Nordirland gelebt und bin auch seither häufig dort gewesen. Aber ich kenne auch Manchester und United. Das hat es mir ermöglicht, mich mit Best sowohl aus der Perspektive Belfasts, des katholischen wie des protestantischen, wie auch der Mannchesters zu nähern. Best verlässt seine Heimat noch vor Ausbruch der nordirischen „Troubles“, die das Land – und hier vor allem Belfast – einschneidend verändern. Best kam aus dem protestantischen East Belfast, dort regierte nicht gerade eine Spaß-Gesellschaft, sondern eine ziemlich strenge protestantische Working Class-Kultur, garniert mit religiöser Bigotterie. Manchester United ist zu dieser Zeit ein Klub, der als „katholisch“ betrachtet wird, was natürlich viel zu kurz greift. Vor allem aber ist Manchester verglichen mit Belfast ein anderer Planet: In religiösen Dingen ziemlich liberal, weshalb die Stadt sowohl bei Juden wie irisch-stämmigen Katholiken, von denen es in der Stadt sehr viele gab, sehr beliebt war. Und: In Manchester toben die „Swinging Sixties“. In Belfast kann man nur im eigenen Viertel und in schwer gesicherten „social clubs“ feiern. In Manchester muss man keine Angst haben, dass man sich im falschen Viertel befindet oder der Pub gebombt wird. Natürlich war auch Best dieser Kontrast bewusst – und er hat ihn gelebt. Ich denke schon, dass die Erfahrungen in Manchester, wo er auch mit Katholiken saufen darf, was in Belfast nicht möglich ist, seinen Blick auf seine Heimatstadt und das dortige Sektierertum beeinflusst hat. Gleichzeitig bleibt er in Manchester immer „der Ire“, obwohl er aus einer Community kommt, die daheim eine britische Identität zelebriert. Aber für viele Engländer ist Best einfach nur der „typische Ire“ – rebellisch, unkontrolliert und versoffen. Man müsste eigentlich ergänzen: der typische „katholische Ire“. Denn daheim gilt das Saufen eher als ein „katholisches Hobby“. Das Best Protestant ist, seine Familie unionistisch, vielleicht sogar loyalistisch ist, also der Krone gegenüber loyal, schützt ihn nicht vor anti-irischen Ressentiments.
Was mich regelrecht bewegt hat – vielleicht auch, weil ich die nordirischen Verhältnissen aus eigener Anschauung, aus eigenem Erleben ganz gut kenne: Wie die Profifußballer (und auch die Musiker) die sektiererische Spaltung in ihrer Heimat ignorieren und überwinden. Was sie sich vielleicht aber auch nur leisten konnten, weil sie diese verlassen hatten.
Dann gibt es einen weiteren „politischen“ Aspekt in Bests Leben: Sein wiederholtes Eintreten für eine gesamtirische Nationalelf, die viele nordirische Protestanten rigoros ablehnen, weil für sie die Nationalelf ein Symbol nordirisch-protestantischer Eigenständigkeit gegenüber der „katholischen Republik“ im Süden ist. Hier kollidierte Bests Pragmatismus und sportlicher Ehrgeiz mit der Engstirnigkeit in seiner Community. Best wollte einfach in einer erfolgreichen Nationalmannschaft spielen. Auf sich alleine gestellt verfügten der Norden und der Süden aber nicht über die hierfür notwendigen Ressourcen. Ich habe mich im Buch ja auch ausführlicher diesem legendären Spiel von 1973 gewidmet, als in Dublin eine gesamtirische Auswahl, die nicht zuletzt auf Initiative von nordirischen und südirischen Spielern zusammenkam, Protestanten wie Katholiken, gegen den amtierenden Weltmeister Brasilien antrat. Das Spiel war ein Statement gegen das Sektierertum und en inneririschen Hass. Und es deutete an, was möglich sein könnte, wenn der Norden und der Süden auf dem Fußballfeld zusammenfinden würden – so wie das im Rugby der Fall war und ist.

footage: In vielen Nachbetrachtungen verkommt George Best leider zu einem Säufer-Symbol der Marke Harald Juhnke. Sein Satz über die schnellen Autos, Drogen und Frauen in seinem Leben ist mittlerweile Standardfloskel in jeder Fußballzitate-Sammlung. Bei seinem ausschweifenden Lebenswandel ist das natürlich kein Wunder. Trotzdem ist es doch mindestens schade, dass sein außergewöhnliches Spiel so ein bisschen in den Hintergrund tritt, oder?
Schulze-Marmeling: Ja, leider ist das so. Es gibt diesen Hang zum Voyeurismus, den Best natürlich gehörig bedient hat. Aber es gibt doch noch viele Menschen, die sich zumindest auch an seine wilden Dribblings erinnern und dabei etwas nostalgisch werden. Seit dem Erscheinen des Buches treffe ich auf zwei Reaktionen: Die älteren Leser sind dankbar dafür, dass man sich „Bestie“, dem „fünften Beatle“, gewidmet hat. Und finden es interessant und erhellend, dass man ihn in den politischen und kulturellen Kontext der 1960er und 1970er Jahre gestellt hat – weil sie sich nicht nur an Best und sein Spiel erinnern können, sondern auch an den Ausbruch der „Troubles“, „bloody sunday“ etc. Das Fernsehen hat damals ja recht ausführlich über den nordirischen Bürgerkrieg berichtet – ein Bürgerkrieg nicht irgendwo in der dritten Welt, sondern in Europa, quasi nebenan. Bei den jüngeren Lesern ist die Reaktion eher: Was für ein geiler Typ! Einer der besten Spieler in der Fußballgeschichte, von dem wir aber nichts wussten. Wir kannten bislang nur diesen Spruch mit dem Alkohol, schnellen Autos und den Frauen. Wir müssen mal schauen, was wir bei YouTube an Spielszenen von ihm finden.
By the way: Als der Verlag Die Werkstatt sich Anfang der 1990er in Richtung Fußball orientierte, stand ziemlich weit oben auf der Liste von Projekten, die man machen könnte und die zum (noch zu entwickelnden) Profil des Verlags passen würden, ein Buch über Best. Es hat dann aber gut 20 Jahre gedauert. Für mich war dieses Buch eine ganz besondere Herausforderung, weil ich hier meinen kompletten Interessen freien Lauf lassen konnte: Fußball, Politik und Musik. Manchmal war mir so, als würde ich nicht schreiben, sondern einfach nur erzählen – so leicht ging mir die ganze Sache von der Hand.

footage: Nordirland war während der „Troubles“ voll mit schillernden Persönlichkeiten, die Du in Deinem Buch ja auch beschreibst. Neben Best zum Beispiel Van Morrison, der durch seine Konzerte in Belfast deutlich mehr Einfluss auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Nordirland nahm als Best, der in erster Linie englische Verteidiger vorführte und Champagner aus Schuhen von Traumfrauen trank. War Best deswegen oder trotzdem eine Gallionsfigur in seiner Heimat?
Schulze-Marmeling: Als ich in Nordirland lebte, das war 1988, 1989, stellte ich wiederholt fest, dass es einen Mann gab, der in beiden Communities ein Lächeln auf die Gesichter zauberte: Best.
Wobei man den Eindruck bekommen konnte, dass das Verständnis für seine Eskapaden auf katholischer Seite größer war. Im protestantischen Milieu hat man sich seiner manchmal auch geschämt. Den freudlosen Evangelikalen war er zu wild. Es ist bezeichnend, dass zu seinen Fans auch Leute wie Martin McGuinness gehörten, der ein gläubiger Katholik ist und damals ein aktives und führendes IRA-Mitglied war. (Heute ist McGuinness stellvertretender Ministerpräsident Nordirlands.)
Best gehört zu den ganz wenigen Persönlichkeiten, die von beiden Seiten verehrt werden. Best war ein East Belfast Boy, seine Wiege war die protestantische Working Class im Osten der Stadt, wo der bedeutendste Arbeitgeber die Werft Harland & Wolff war, das industrielle Rückgrat des Working Class-Loyalismus. Best hat seine Wurzeln nie verleugnet. Und kein Katholik hat sie ihm verübelt oder ihn als „einen von den anderen“ betrachtet. Die Rezeption seiner Person ist „gesamt-nordirisch“, ja vielleicht sogar „gesamt-irisch“. Hierzu hat sicherlich beigetragen, dass er für United spielte, das viele (katholische) Anhänger im Norden und Süden der irischen Insel hat und eine lange Geschichte irischer Spieler. Und für die „Red Devils“ gespielt hat, als der Klub mit dem Gewinn des Europapokals 1968 den größten Triumph in seiner Geschichte feierte, zu dem Best erheblich beigetragen hatte. Und sein Leben in Manchester war so fern vom Sektierertum und der Bigotterie in seiner Heimatstadt, dass ihn auch die Katholiken lieben konnten. In Bests Person verschwimmen zuweilen die unterschiedlichen und miteinander konkurrierenden Identitäten Nordirlands. Ich habe schon angemerkt, dass Best in England einfach nur „der Ire“ war. Mir ging es damals ähnlich. Als Best Europas Fußballer des Jahres wurde, war ich 11. Im „Kicker“ gab es ein kleines Poster von ihm, A4 oder A3, genau weiß ich es nicht mehr. Best mit langer Mähne, im roten Trikot von United, das Trikot hing über der Hose – und das Poster über meinem Bett. Daneben fand bald ein weiterer Ire einen Platz auf meiner „wall of fame“: Der geniale Blues- und Rockmusiker Rory Gallagher, der in Belfast mit legendär gewordenen Konzerten Spuren hinterließ. Zeitgleich berichtete das Fernsehen über die Bürgerrechtsbewegung in Nordirland, den Ausbruch der „Troubles“ etc. War Best nun Katholik oder Protestant? Zu welcher Seite gehörte er? In meiner kompletten Ahnungslosigkeit musste dieser Rebell am Ball Katholik sein. Und Gallagher? Nordire und Belfast Boy. War er aber nicht. Gallagher war Südire und in Cork aufgewachsen.

footage: Die Karriere Bests ist voll mit großartigen fußballerischen Anekdoten. Meine liebste ist die, wie er schon im Herbst seiner Karriere vor einem Spiel gegen die Niederlande in den nordirischen Medien einen Beinschuss für Johan Cruyff ankündigte und ihm diesen schon nach ein paar Spielminuten unter großem Jubel verpasste. Was ist Deine Lieblingsanekdote, was den Fußballer George Best betrifft?
Schulze-Marmeling: Ich habe vor einigen Monaten einen niederländischen Journalisten getroffen, der als junger Mensch das Spiel im „De Kuip“ gesehen hatte. Der schüttelte jetzt noch den Kopf. Bests Auftritt sei unglaublich gewesen. Dabei hatte er zu diesem Zeitpunkt – Oktober 1976 – bereits den Zenit seiner Karriere überschritten. Ich habe keine wirkliche Lieblingsanekdote.

footage: Vor kurzem habe ich in einem Interview mit Johnny Rotten gelesen, dass er es selbst als Arsenal-Fan immer genossen hat, wenn Best in Highbury gespielt hat. Viele seiner Gegner sagen bis heute, dass er der Größte war. Er selbst drückte es so aus: „If I had been born ugly, you would never have heard of Pele.“ War er auch aus Deiner Sicht größer als alle anderen?Schulze-Marmeling: Das ist schwierig zu sagen. Er wird in einem Atemzug mit Pelé, Cruyff und Maradona genannt. Aber diese Jungs sind die Riege meiner Generation. Meine Kinder werden vielleicht später ihren Kindern von Messi, Ronaldo und Xavi erzählen. Trotzdem ist es schon verblüffend, wie hartnäckig sich das Quartett hält. Bei dem von dir zitierten Satz geht es ja darum, dass Bests Status als erster Popstar des Fußballs, nicht nur bedingt durch seine Spielweise, sondern auch sein gutes Aussehen, ihn vom Kerngeschäft abgelenkt hat. Wäre er hässlich gewesen, wäre er kaum zum Epizentrum von Manchesters Party-Leben avanciert. Und hätte vielleicht noch länger erfolgreich Fußball gespielt. Lass uns mal Best in die heutige Zeit verpflanzen. Damals gestalteten sich Vereinswechsel noch schwierig. Dass einer der weltbesten Fußballer, Gewinner des Ballon d’Or, auch dann noch für United spielt, wenn die Mannschaft im Mittelmaß versinkt und in der Champions League auf Jahre nicht mehr dabei ist, ist völlig unvorstellbar. So wie es unvorstellbar ist, dass ein Klub wie United nach dem Gewinn der Champions League die nächsten fünf, sechs Jahre nicht mehr europäisch spielt. Im alten Landesmeistercup konnte dies aber passieren. Ein Best hätte heute eine völlig andere TV-Präsenz. Cruyff und Pelé hatten ganz andere Möglichkeiten, sich im Bewusstsein einer Weltöffentlichkeit zu etablieren. Cruyff gewann mit Ajax gleich dreimal den Europapokal der Landesmeister, wurde mit Barcelona Meister und war der großer Star der WM 1974. Und Pelé war bei vier WM-Turnieren dabei und wurde dreimal Weltmeister. Umso erstaunlicher, dass Best trotzdem mit diesen Spielern in einem Atemzug genannt wurde und wird.

footage: Irgendwie ist Dein Buch auch ein Plädoyer für die Wildheit im Fußball, für unangepasste Fußballer, wie Best einer war. Können wir in einer mittlerweile völlig durchleuchteten Fußballwelt, in der Direktspiel und Tempo mehr zählen als das Dribbling und die Demütigung des Verteidigers, noch einmal auf einen wie Best hoffen?
Schulze-Marmeling: Manchmal hat man zur richtigen Zeit das richtige Gefühl und schreibt das richtige Buch. Ich mag den Barca- und Guardiola-Fußball, die kurzen Ballhaltzeiten, das schnelle und präzise Passen, die Vermeidung des Zweikampfes etc. Ich glaube auch, dass es richtig war, dieses in der Ausbildung zu propagieren. Und einem Spieler, der technisch stark ist, aber körperlich schwach, würde ich heute noch immer empfehlen: Schau dir Xavi an, wie er sich durch exzellentes Antizipieren und schnelles Passen die Soldaten des Spiels vom Leibe hält. Das war zweifellos eine Weiterentwicklung gegenüber dem, was wir vorher so getrieben haben – gutes und schnelles Passen schult ja auch Technik und Spielintelligenz. Nun haben wir das einigermaßen verinnerlicht, was vielleicht auf Kosten des Muts zum Dribbling, zum Eins-gegen-eins ging. Da ist es völlig korrekt, dass wir nun wieder stärker diese Fähigkeiten schulen. Nicht immer nur sagen: Vermeide den Zweikampf durch schnelles Weiterspielen des Balles. Sondern auch mal: Versuch es alleine, fordere deinen Gegenspieler heraus. Sei mutig. Guardiolas Barca war ja nicht nur aufgrund des gekonnten Kurzpassspiels erfolgreich. Sondern auch, weil man mit Messi einen Spieler hatte, der aus diesem Modus ausbrechen konnte.
Ich bin ja mit dem Best-Buch bei weitem nicht der einzige, der nun das Pendel wieder ein bisschen in die andere Richtung bewegt. Der DFB hat sich in Person von Hansi Flick hierzu auch schon geäußert.
Hinzu kommt noch etwas anderes: Die Leistungszentren sind zweifellos eine wichtige Errungenschaft. Aber vielleicht „verschulen“ und zähmen wir die Spieler manchmal zu stark – auf Kosten von Eigenverantwortung und Kreativität. Vielleicht haben wir ein Spiel, das eben ein Spiel ist, etwas zu stark rationalisiert. Weil wir das perfekte Spiel wollen. Perfekt in dem Sinne, das wir das Zufällige, das Unvorhersehbare ausschalten wollten, den Sieg von A bis Z im Voraus durchplanen möchten. Aber das bedeutet immer auch einen Verlust an Kreativität.
Taktik ist enorm wichtig. Vor allem für von ihren individuellen Fähigkeiten her schwächere Teams. Ich liebe Taktikdiskussionen, aber es gibt Dinge, die mich noch mehr begeistern: eine exzellente Technik, Kreativität und Spielwitz, Spielintelligenz. Ich switche jetzt mal zu einem ganz anderen Fußballer: Manuel Neuer, über den ich kürzlich ein Buch veröffentlicht habe. Zunächst haben mich vor allem die Philosophie seines Torwartspiels und die Integration dieses Spiels in eine bestimmte Mannschaftstaktik interessiert. Dann habe ich aber auch registriert, dass dieses Spiel nicht nur auf Philosophie und Taktik basiert. Sondern auch eine Form von Selbstverwirklichung des Menschen und Fußballers Neuer ist, Ausdruck seiner Persönlichkeit. Neuer spielt den Neuer. Und hatte das Glück, dass man ihn den Neuer spielen ließ, ihn nicht seiner individuellen Eigenheiten und Stärken beraubte. Fußballer sollten keine Soldaten sein. Ihn sollte auch gestattet werden, ein Stück ihrer Persönlichkeit auf das Spielfeld zu bringen.

Das Buch von Dietrich Schulze-Marmeling „George Best – der ungezähmte Fußballer“ könnt Ihr hier bestellen.

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Sascha Theisen ist der Erfinder von TORWORT (www.torwort.de), der Lesereihe in der Kölner Hammond Bar für die Max Merkel einst getötet hätte und wo auf After-Show-Partys gerne Breakdance-Einlagen der 80er zum Besten gegeben werden. Er wurde wie so viele vor ihm, weit vor seiner Zeit geboren. Theisen wohnte schon in Nachbarschaft mit Maniche, Bruno Labbadia und Sidney Sam - aktuell Lars Bender. Wenn jemand diese Namen bei Google eingibt, verdient Theisen nichts daran. Deshalb macht er das selbst auch nicht. Seit seiner Kindheit weiß Theisen alles über Fußball, spielte selbst aber nur für schlafende Riesen wie Alemannia Straß, den TSV Stockheim 09 und Reaktor Winden, die er aber allesamt nicht aufwecken konnte. Bisher veröffentlichte Theisen im WERKSTATT Verlag die Bücher "Helden - 50 deutsche WM-Legenden", "Nach Vorne!", "Marmor, Stein und Eisen" sowie die Bolzplatz-Bibel "Auf Asche".

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