Wir müssen nur so tun als wären wir frei

Wir müssen nur so tun als wären wir frei

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Mitten in die Zeit der vielleicht tiefsten Textkrise deutscher Popmusik platziert Eric Pfeil sein zweites Album. Der Titel klingt wie der eines Peter Greenaway-Films aus den 90er Jahren. „Die Liebe, der Tod, die Stadt, der Fluß“ ist eine Platte eines erwachsenen Mannes, der weiss was er tut.

Während der Mainstream-Pop glaubt, er sei emotional, wenn er nur laut genug wimmert, zeigt ein Mann jenseits der 40 was es braucht um authentisch zu sein ohne pathetisch zu werden. Das Album, das Eric Pfeil selbst für ein Konzeptalbum über den Tod hält, ist schlau und sensibel, vielschichtig und steckt voller Zitate – ohne dadurch nach Diskurspop zu klingen.

Irgendwie klar, dass ein Mann, der Worte wie „lysergisch“ im aktiven Wortschatz führt, seelisch nicht so nah am Hochhaus gebaut ist.

Als Ressortleiter für das Thema Midlife-Crisis hatte ich das Vergnügen, Videobotschaften mit dem Künstler auszutauschen.

 

Eric Pfeil

„Die Liebe, der Tod, die Stadt, der Fluß“

Erics Website

Trikont im Netz

Das Album bei iTunes

Album Release Show: 29. Mai im King Georg mehr

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1970 am linken Niederrein geboren, ist Axel Post Vater von zwei Töchtern. Er betreibt eine Kommunikationsagentur namens Yukawa in Köln und ist Fan von Wes Anderson, Noriaki Kasai und Borussia Mönchengladbach. Axel Post hat einige Jahre in der Schweiz verbracht, wo man ihn unter seinem Pseudonym Clemens Herbstmeister gleichermaßen liebt wie hasst. Axel Post ist seit 2006 mit einer der schlauesten Frauen der Welt verheiratet.

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